Casino Glienicke – Säulenportikus mit Havel-Panorama und Segelbooten

Casino Glienicke

Schinkels Teehaus an der Havel

Das Casino im Park Glienicke ist eines der elegantesten Bauwerke der preußischen Parklandschaft. Von Karl Friedrich Schinkel 1824–1825 als Tee- und Gästehaus für Prinz Carl von Preußen entworfen, verbindet es italienische Villenarchitektur mit einem atemberaubenden Havel-Panorama. Der korinthische Säulenportikus und die Gartenanlage mit antiken Skulpturen machen es zu einem der meistfotografierten Orte am Potsdamer Havelufer.

Auf einen Blick

Erbaut 1824–1825
Architekt: Karl Friedrich Schinkel
Zugänglich Außenbesichtigung ganzjährig
Inneres bei Sonderveranstaltungen
Eintritt Kostenlos (Außenanlage)
Gartenanlagen frei begehbar

Geschichte und Architektur

Prinz Carl von Preußen erwarb 1824 das Anwesen Glienicke und beauftragte Karl Friedrich Schinkel mit der Umgestaltung. Schinkel entwarf das Casino als intimes Gäste- und Teehaus im Stil einer italienischen Villa – inspiriert von den Reisen des Prinzen nach Italien. Der markante Säulenportikus mit korinthischen Kapitellen und die vorgelagerte Terrasse mit Balustrade und antiken Skulpturen verleihen dem Bau seinen mediterranen Charakter.

Peter Joseph Lenné gestaltete den umgebenden Pleasureground mit Blumenparterres, Sichtachsen zur Havel und der berühmten Löwenfontäne. Die Verbindung von klassizistischer Architektur und romantischer Gartenkunst gilt als Höhepunkt der preußischen Parkgestaltung und wurde 1990 als Teil des UNESCO-Welterbes anerkannt.

Heute wird das Casino von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) verwaltet und dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und kulturelle Events. Die Außenanlagen mit der Havelterrasse sind ganzjährig frei zugänglich.

Highlights beim Besuch

Praktische Infos

Lage & Anfahrt

Park Glienicke, Königstraße 36
14109 Berlin (Wannsee/Glienicke)

Bus 316 ab S Wannsee oder Potsdam Hbf
Fußweg ab Glienicker Brücke ca. 10 Min

Gut zu wissen

✓ Außenanlage frei zugänglich
✓ Barrierefreier Zugang zu Terrasse
✓ Fotografieren erlaubt
✓ UNESCO-Welterbe
✓ Kombinierbar mit Klosterhof & Jagdschloss

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