Schloss Cecilienhof - Schauplatz der Potsdamer Konferenz

Schloss Cecilienhof

Weltgeschichte im englischen Landhausstil

Das Schloss Cecilienhof ist weltberühmt als Ort der Potsdamer Konferenz 1945. Hier trafen sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs – Truman, Churchill (später Attlee) und Stalin – um die Neuordnung Deutschlands und Europas zu beschließen. Doch auch architektonisch ist das letzte von den Hohenzollern erbaute Schloss ein Juwel: Es wurde im Stil eines englischen Landhauses errichtet und fügt sich harmonisch in den Neuen Garten ein.

Ein Schloss für das Kronprinzenpaar

Erbaut zwischen 1913 und 1917, sollte Cecilienhof als Residenz für Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin Cecilie dienen. Kaiser Wilhelm II. finanzierte den Bau. Die Architektur täuscht geschickt: Durch die kleinteilige Gliederung und das Fachwerk wirkt das Gebäude eher wie ein gemütliches Landgut als wie ein Palast mit 176 Zimmern. Besonders markant sind die 55 Schornsteine im Tudor-Stil, von denen keiner dem anderen gleicht.

Highlights & Besichtigung

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Der Neue Garten

Das Schloss liegt eingebettet im nördlichen Teil des Neuen Gartens, direkt am Ufer des Jungfernsees. Nach dem Museumsbesuch lädt der Park zu ausgedehnten Spaziergängen ein. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Meierei (Brauhaus) und der Uferweg, der herrliche Ausblicke auf die Glienicker Brücke und den Pfaueninsel-Park bietet.

Praktische Informationen

Anreise

Bus 603: Bis Haltestelle "Schloss Cecilienhof"
Zu Fuß: Ca. 20-30 Min. vom Eingang des Neuen Gartens (Holländisches Viertel / Heiliger See).

Tipp

Nutzen Sie den Audioguide für die Ausstellung, um die historischen Zusammenhänge der Potsdamer Konferenz hautnah zu erleben. Im Sommer ist der Innenhof besonders schön.

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